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Das schmutzige Geheimnis der Wind- und Sonnenkraftnutzung |
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Klaus-Dieter Humpich Es gibt keinen Sonnenkollektor der bei Dunkelheit Strom produziert, genauso wenig wie es ein Windrad gibt, das bei Flaute Strom erzeugt. Ebenso wenig ist elektrische Energie (direkt) speicherbar. Deshalb ist ein Stromnetz ohne konventionelle Kraftwerke prinzipiell nicht betreibbar. Diese einfach nachvollziehbare Tatsache lässt sich auch nicht durch ein phantasieren über die notwendige Entwicklung von „Speichertechnologien“ übertünchen: Wenn man bedeutende Mengen elektrischer Energie für Tage zwischenlagern muss, gelangt man spätestens bei der Rückwandlung bei der konventionellen Kraftwerkstechnik. Es sei denn, man will Pump-Speicher-Kraftwerke, Batterien, Gasturbinen, Brennstoffzellen etc. ernsthaft als „neue Erfindungen“ verkaufen. |
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Fragen und Antworten an die Landesregierung Brandenburg |
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Geschrieben von: Carsten Stengel
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Montag, 23. Mai 2011 um 20:51 Uhr |
Antwort der Landesregierung auf die Kleine Anfrage Nr. 1207des Abgeordneten Steeven Bretz Fraktion der CDUEnergiepolitik in BrandenburgWortlaut der Kleinen Anfrage 1207 vom 18.04.2011:(wer für die nicht beantworteten Fragen der Landesregierung Antworten mit Quellenangaben hat, bitte an
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mailen, diese werden dann hier als Ergänzung veröffentlicht) Das Land Brandenburg gilt als Energieland, in dem aus verschiedenen natürlichen Quellen Energie erzeugt wird. Neben einer entsprechenden Akzeptanz vor Ort sind u. a. auch Fragen der Netzkapazitäten noch ungeklärt. Ich frage die Landesregierung: 1. Wie hoch sind die Kosten für eine kWh Strom aus einem Kohlekraftwerk mit optimaler Nachrüstung in der Produktion? 2. Wie viel CO2-Vermeidungskosten ergeben sich durch die verbesserte Aufrüstung von bestehenden Kohlekraftwerken je kWh oder MWh? 3. Für wie viele Jahre stehen dem Land Brandenburg und Deutschland die nutzbare Kohlereserven und Ressourcen zur Verfügung? 4. Was würde die Umsiedlung von Dörfern, die vom Kohlabbau betroffen sind –in Bezug der Umlage auf den Strompreiskosten? Wie viele Dörfer und Gemeinden wären das? 5. Für wie viele Jahre –stehen dem Land Brandenburg und Deutschland nutzbare Erdgasreserven und Ressourcen zur Verfügung? 6. Wie schätzt die Landesregierung die Möglichkeit für Gemeinden ein sich, angesichts der Unstetig - keit von Wind und Sonne und der notwendigen Bezuschussung durch das EEG autark und bezahl - bar für die betroffenen Einwohner zu versorgen? 7. Wie hoch schätzt die Landesregierung eine mögliche und teilweise schon angekündigte Strompreiserhöhungen für einen Durchschnittshaushalt in Brandenburg ein und welche Kosten für die Stromanbieter werden ihrer Meinung nach dazu führen? 8. Ist es der Landesregierung bekannt, dass bei München schon das dritte Tiefengeothermische Heizwerk und auch schon weitere Kraftwerke in Bayern und Baden-Württemberg gebaut wurden und im ganzen Land Brandenburg nur ein Versuchskraftwerk betrieben wird? Wann und wie soll diese Diskrepanz überwunden werden? 9. Wie hoch sind die Kosten für eine kWh Strom aus Windkraft und Solaranlagen als Einspeisevergü - tung nach EEG incl. der Kosten für die parallel laufenden KKW-, Gas -und Kohlebereitschaftskraftwerke und dem extra notwendigen Netzausbau? 10. Mit welchem Wirkungsgrad laufen diese Bereitschaftskraftwerke und welchen Brennstoffverbrauch haben diese? 11. Welchen Wirkungsgrad und welchen Brennstoffverbrauch haben diese Kraftwerke, wenn diese überwiegend optimal laufen können? 12. Sind der Landesregierung die Probleme der Netzbetreiber und die Aussagen der Fachleute bekannt, dass das Stromnetz – besonders im Land Brandenburg durch zu viele Windkraftanlagen - zusammenbrechen kann bzw. zusammengebrochen ist? Welche Folgen für die Industrie, den Verkehr und die Sicherheit ergeben sich daraus? 13. Wie viele Windstunden gibt es in Brandenburg durchschnittlich, an denen auch Windenergie verfügbar ist? Wie schätzt die Landesregierung eine mögliche Diskrepanz zwischen den tatsächlichen Windstunden und dem Bau von Windkraftanlagen ein? 14. Welche Erkenntnisse liegen der Landesregierung bezüglich einer großtechnischen Speicherung von Wind- und Sonnenenergie vor? Wie stellen sich die Havariefälle von Windkraftanlagen in Brandenburg seit deren Erbauung dar? 15. Wie wird die Landesregierung den Forderungen von internationalen Wissenschaftlern Rechnung tragen, wonach der Schallpegel von Windkraftanlagen nach der A-Frequenzbewertung und der CFrequenzwertbewertung kontrolliert werden soll?
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Zuletzt aktualisiert am Freitag, 17. Juni 2011 um 09:20 Uhr |
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Beelitz will Abstand zwischen Windrädern und Krankenhäusern in Heilstätten neu prüfen |
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Geschrieben von: Administrator
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Mittwoch, 16. November 2011 um 19:32 Uhr |
Kliniken kippen Windpark-Plan POTSDAM-LAND - Ihren Entwurf eines Teilflächennutzungsplanes „Flächen für Windenergie“ hat die Stadtverwaltung Beelitz vorerst zurückgezogen. Ursprünglich sollten die Stadtverordneten am Montag darüber beschließen. Mit „Medizinischen Aspekten zur Errichtung von Windkraftanlagen in Beelitz-Heilstätten“ hatten sich die leitenden Ärzte der Recura-Kliniken an das Potsdamer Planungsbüro PAN gewandt, das den Plan erarbeitet hat. Die Mediziner warnen vor den Auswirkungen auf die jährlich mehr als 2500 stationären und 740 ambulanten Patienten, sollte der Windpark wie beabsichtigt errichtet werden. Nun will die Stadtverwaltung den Abstand zwischen den Windrädern und den Kliniken „noch einmal überdenken“, das Thema erneut in den Fachausschüssen diskutieren lassen und sich den Rat von Experten einholen. Dies kündigte Bürgermeister Bernhard Knuth (Bürgerbündnis) in der Stadtverordnetenversammlung an. Nach dem Entwurf soll dieser Mindestabstand 1400 Meter betragen. Fichtenwaldes Ortsvorsteher Tilo Köhn (Unabhängiges Kommunalbündnis) hatte zur Sitzung in Abstimmung mit seinem Ortsbeirat einen Vorschlag an die Stadtverordneten vorbereitet, die Distanz auf 3000 Meter zu erweitern. Auf einer städtischen Waldfläche zwischen Beelitz-Heilstätten und Fichtenwalde sollen auf rund 350 Hektar bis zu 25 Turbinen mit einem Abstand von etwa 500 Metern untereinander aufgestellt werden (MAZ berichtete). Für die Parkinsonpatienten beispielsweise sind neue, unbekannte Reize, die von ihnen nicht beeinflusst werden können, besonders problematisch, sagen die Fachärzte. Darum würden solche Faktoren wie Infraschall, Schattenwurf und Stroboskopeffekte, die durch die Rotoren auftreten, stressverstärkend auf die Patienten einwirken. Eine Umfrage unter diesen sowie unter Angehörigen und Besuchern habe ergeben, dass die Mehrheit im Falle eines nahen Windparks sich anderweitig orientieren und sogar weite Wege in Kauf nehmen würde. Die Klinikchefs weisen darauf hin, dass bei der heutigen Krankenhausfinanzierung ein Verlust von bereits fünf bis zehn Prozent der Patienten die Kliniken in ihrer Existenz gefährden. Kritik am Planungsentwurf kommt auch aus Fichtenwalde. Ein Sprecher der Bürgerinitiative „Natürlich gegen Lärm“ monierte in der Sitzung am Montag, dass die Flächen der „Wittbrietzener Feldflur“ nicht als Eignungsgebiet für Windkraftanlagen untersucht worden seien, obwohl die Regionale Planungsgemeinschaft Havelland-Fläming auch das Gebiet zwischen Wittbrietzen und Elsholz zum Vorranggebiet erklärt hat. Das Planungsbüro stuft diese Flächen in seinem Entwurf als Tabubereich ein, weil die Stadt Beelitz darauf drängt, die Flächen unter den Landschaftsschutz stellen zu lassen. Das geht aus dem Brief eines Bauamtsmitarbeiters an die Abteilung Naturschutz im Umweltministerium hervor. „Die Stadt Beelitz ist dringend daran interessiert, das Verfahren voranzubringen“, heißt es darin. Bürgermeister Knuth begründete am Montag die erhoffte „Beschleunigung“ lediglich mit dem Wunsch, „ein Ergebnis zu bekommen“. Wie angespannt das Verhältnis zwischen Befürwortern und Gegnern des Windparks ist, belegt ein Vorfall in Fichtenwalde. Dort wurde einem Mitglied der Bürgerinitiative „Natürlich gegen Lärm“ der Garten voll Müll gekippt. „Wir sind nicht gegen die Windräder. Wir sind aber gegen das Abholzen des Waldes und wollen ihn als natürlichen Lärmschutz gegen die Belastungen der Autobahn erhalten“, sagte eine Vertreterin. Die Bürgerinitiative will eine Petition an den Landtag richten. Die Landesverbände des Naturschutzbundes Deutschland (Nabu) und des BUND wollten dies unterstützen, sagte die BI-Sprecherin. In der Bürgerfragestunde am Montag erkundigte sich eine Fichtenwalderin, ob Knuth das Thema Windenergie schon mit seinem Amtskollegen Werner Große (CDU) in Werder besprochen habe. Beelitz und Werder bilden ein gemeinsames Mittelzentrum. Bei Glindow und Bliesendorf sind ebenfalls Windenergieanlagen geplant. „Das Thema ist politisch brisant“, wich Knuth einer Antwort aus. In Glindow dagegen spricht Ortsvorsteher Sigmar Wilhelm (AFB) Klartext: „Ich bin nicht gegen alternative Energiequellen, lehne aber viele und bis zu 200 Meter hohe Windräder innerhalb des Berliner Autobahnrings ab.“ Es müssten andere Standorte gefunden werden, die nicht so dicht besiedelt sind und die Kulturlandschaft verschonen. (Von Regine Greiner und Heinz Helwig) |
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Geschrieben von: Administrator
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Freitag, 20. Mai 2011 um 20:25 Uhr |
ENERGIE:
Greifvögel werden häufig von Windrädern getötet, sind im Bestand aber nicht ernsthaft gefährdet   Anziehend ... POTSDAM - In den vergangenen zehn Jahren wurden 146 Rotmilane und 57 Seeadler tot unter Windrädern in ganz Deutschland gefunden. Das besagt die Zentrale Fundkartei über Anflugopfer an Windenergieanlagen. Gerade diese Greifvogelarten fallen Windanlagen häufiger zum Opfer als Taube, Spatz und Co. „Das ist verwunderlich, weil sie ja besonders gut sehen können“, erklärt Hermann Hötker vom Michael-Otto-Institut des Naturschutzbundes (Nabu). Seit April 2007 leitet er eine Studie, die klären soll, wie gefährlich Windkraftanlagen für diese Greifvögel tatsächlich sind. Elf Rotmilane, sieben Seeadler und sechs Wiesenweihen in verschiedenen Teilen Deutschlands wurden dafür mit Sendern ausgestattet, um ihre Flugbewegungen in der Nähe von Windkraftanlagen zu untersuchen. Das Bundesumweltministerium, das die Studie für rund eine Million Euro in Auftrag gegeben hatte, kommt zu dem vorläufigen Ergebnis, dass „die bisherige Entwicklung der Anlagen bei Höhe, Mastgestaltung und Anzahl für Greifvögel noch keine erhebliche Gefahr darstellen“, wie ein Sprecher sagt. Dieter Wallschläger vom Institut für Biochemie und Biologie der Universität Potsdam sieht das kritisch. „Ich kann nicht verstehen, wie das Bundesumweltministerium ein noch nicht fertiggestelltes Gutachten zur Grundlage ihrer Meinungsäußerung machen können“, so Wallschläger. Zudem sei die Anzahl der mit Peilsendern ausgestatteten Vögel für eine solche Studie gering. Hermann Hötker vom Nabu verweist auf die endgültigen Ergebnisse, die seine Projektgruppe im Sommer veröffentlichen will. Er weiß aber schon jetzt: Die Anzahl der getöteten Greifvögel durch Windräder sei hoch. Speziell beim Bestand der Rotmilane, von denen rund 60 Prozent der weltweiten Population in Deutschland leben, könne man deshalb nicht ausschließen, dass die Anzahl der Verluste durch Windräder mit verantwortlich für den leichten Rückgang der Population sei. In Brandenburg leben nach Angaben des Nabu nur noch 1200 bis 1500 Brutpaare; die Art ist vom Aussterben bedroht. Hötker fordert, das Gras im direkten Umfeld von Windkraftanlagen künftig nicht mehr zu mähen, um Rotmilanen und anderen Greifvögeln die Sicht auf ihre Beute zu versperren. Gleichzeitig sollten Flächen außerhalb von Windparks für diese Vögel attraktiver gemacht werden, etwa durch gezieltes Mähen oder die Anlage von Brachen. |
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